Indische Krypto-Investoren setzen 2025 auf Diversität und SIPs

Indische Krypto-Investoren diversifizieren ihre Portfolios, Frauenbeteiligung verdoppelt, durchschnittlich fünf Token pro Investor. SIPs und institutionelle Aktivitäten steigen, Tier-2- und Tier-3-Städte treiben das Wachstum voran.

Die Jahresberichte 2025 von CoinDCX zeigen eine deutliche Veränderung der Krypto-Investitionslandschaft in Indien. Die Beteiligung von Frauen am Kryptomarkt hat sich im Jahresvergleich verdoppelt, wobei Kolkata, Delhi und Mumbai unter den Metropolen führend sind und Städte außerhalb der Metropolen wie Bhubaneswar und Kochi starkes Wachstum verzeichnen. Der durchschnittliche Investor hält nun fünf Token, gegenüber zwei oder drei im Jahr 2022, was einen Wandel von Ein-Asset-Spekulation hin zu diversifizierten, forschungsbasierten Portfolios widerspiegelt. Layer-1-Token machen 43,3 % der Bestände aus, während Bitcoin der am meisten gehaltene und Ethereum der am meisten gehandelte Vermögenswert bleibt. In Städten wie Bengaluru und Pune stieg das Handelsvolumen von ETH um das Zehnfache. Systematische Investmentpläne (SIPs) im Kryptobereich verzeichneten einen Anstieg der Beteiligung um über 600 %, mit mehr als 572.000 neu erstellten SIPs im Jahr 2025. Die institutionelle Beteiligung nahm zu, wobei VIP-Nutzer die Hälfte des Handelsvolumens von CoinDCX ausmachen. Das Durchschnittsalter der Investoren stieg von 25 auf 32 Jahre, was auf eine größere finanzielle Stabilität hindeutet. CoinDCX zählt nun über 20 Millionen verifizierte Nutzer, davon 40 % aus Tier-2- und Tier-3-Städten, und verfügt über solide Proof-of-Reserves- und Anlegerschutzfonds. Themenbasiertes Investieren und renditeorientierte Produkte nehmen ebenfalls zu und deuten auf einen reiferen und stabileren Markt hin.

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