Irlands Sparprogramm schließt Krypto aus

Irlands neues Sparprogramm ab 2027 bietet steuerbegünstigte Konten für Aktien und Anleihen, schließt Kryptowährungen und Derivate aber ausdrücklich aus.

Irland plant, im Jahr 2027 ein neues staatlich unterstütztes Spar- und Investitionsprogramm einzuführen. Dieses Programm bietet allen Steuerpflichtigen ab 18 Jahren steuerbegünstigte Konten. Ziel ist es, irische Haushalte dazu zu bewegen, Gelder aus niedrig verzinsten Bankeinlagen – derzeit etwa 197 Milliarden US-Dollar – in traditionelle Kapitalmärkte umzuschichten. Zu den zugelassenen Anlagen zählen börsennotierte Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und Versicherungsprodukte. Krypto-Assets, Derivate und verzinste Baranlagen sind jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Offizielle Stellen bezeichnen Kryptowährungen als hochkomplex und risikoreich. Die Konten bieten einen steuerfreien Freibetrag; oberhalb dessen gilt ein niedriger pauschaler Steuersatz, der die bisherigen höheren Steuersätze auf Kapitalgewinne und Fondsausschüttungen ersetzt. Es gibt keinen Mindestbeitrag oder Sperrfrist, jedoch eine jährliche Beitragsobergrenze. Die genaue Höhe des Freibetrags und Steuersatzes wird im Oktober 2027 bekannt gegeben. Die Maßnahme folgt Empfehlungen der EU-Kommission, Krypto und komplexe Derivate auszuschließen.

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