Solana-Vorschläge stärken deflationäre Tokenomics

Solanas SIMD-550 und SIMD-553 könnten die Disinflationsrate verdoppeln, Staking-Renditen halbieren und tägliche SOL-Burns erhöhen. Die Ausgabe sinkt um bis zu 1,5 Mrd. USD, Tokenomics werden deflationärer.

Solana treibt zwei bedeutende Governance-Vorschläge voran: SIMD-550 und SIMD-553. Diese könnten die SOL-Token-Ökonomie und Angebotsdynamik in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen. SIMD-550 sieht vor, die jährliche Disinflationsrate des Netzwerks von 15 % auf 30 % zu verdoppeln. Dadurch würde der Zeitraum bis zum Erreichen der terminalen Inflationsrate von 1,5 % von 2032 auf die erste Hälfte 2029 verkürzt. Die nominalen Staking-Renditen könnten dadurch von derzeit 5,25 % auf etwa 2,25 % innerhalb von drei Jahren sinken. SIMD-553, bereits genehmigt und implementiert, führt eine Burn-Gebühr auf Compute Units ein. Dies könnte die täglichen SOL-Burns von 600–800 auf 7.500–9.000 Token erhöhen. Zusammengenommen könnten diese Maßnahmen die SOL-Ausgabe in sechs Jahren um 1,4–1,5 Mrd. USD senken, die Staking-Renditen verringern und Solanas deflationäre Tokenomics stärken. Die Vorschläge gelten als potenziell bullisch für SOL, da sie das Angebot reduzieren und die langfristige Nachhaltigkeit fördern, auch wenn sie die Staking-Einnahmen für Validatoren und Staker schmälern.

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