Tether beendet Mining-Projekt in Uruguay nach Stromstreit

Tether gab nach Investition von 120 Mio. USD zwei Bitcoin-Mining-Standorte in Uruguay wegen Streitigkeiten mit UTE über Stromzuteilungen, Stromausfälle und Vertragsauflösung auf.

Tether hat nach einem langwierigen Streit mit dem staatlichen Energieversorger UTE zwei Bitcoin-Mining-Standorte in Uruguay aufgegeben. Das Projekt, mit einem Investitionsvolumen von rund 120 Millionen US-Dollar, startete 2023 als Tethers erstes großes Mining-Vorhaben in Südamerika. Ziel war es, Uruguay als Testfeld für eine weitere Expansion zu nutzen. Das Hauptproblem lag in unklaren Vertragsbedingungen: Tether ging davon aus, die Stromversorgung flexibel ausweiten zu können, während UTE die vereinbarte Menge als feste Obergrenze betrachtete. Mit der Expansion der Mining-Standorte kam es zu Stromengpässen, die den Betrieb beeinträchtigten. Die Situation eskalierte 2025, als Tethers Tochter Microfin aufhörte, Stromrechnungen zu bezahlen, woraufhin UTE im Juli die Standorte vom Netz nahm. Trotz späterer Begleichung der Schulden führten anhaltende Versorgungsprobleme und Vertragsmissverständnisse dazu, dass Tether die Verträge kündigte und das Projekt beendete. Der Vorfall zeigt die Wichtigkeit klarer Vereinbarungen und zuverlässiger Stromversorgung beim Bitcoin-Mining.

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