Microsoft-Aktie fällt nach gesenkten KI-Zielen und Klage

Microsofts Aktie fiel um bis zu 3 %, nachdem KI-Umsatzziele stillschweigend gesenkt wurden. Zudem sieht sich das Unternehmen in Irland mit einer Klage wegen angeblicher EU-Datenschutzverletzungen konfrontiert.

Microsoft hat seine Umsatzprognosen für KI nach unten korrigiert, nachdem die Einführung seiner KI-Tools langsamer als erwartet verlief. Dies führte zu verfehlten Umsatzzielen und einem Kursrückgang der Aktie um bis zu 3 %. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die internen Verkaufsziele für Azure Foundry, den cloudbasierten KI-Marktplatz von Microsoft, stillschweigend gesenkt wurden, nachdem weniger als 20 % der Vertriebsteams die ehrgeizigen Wachstumsziele erreicht hatten. Microsoft widerspricht den Behauptungen, die Gesamtquoten gesenkt zu haben, und erklärt, dass Wachstumsprognosen und Vergütungsstrukturen unterschiedlich seien und die Berichte Wachstumsziele mit Quoten verwechselt hätten. Das Unternehmen betont, dass KI weiterhin zentraler Bestandteil seiner langfristigen Strategie bleibt, unterstützt durch die Partnerschaft mit OpenAI und fortlaufende Investitionen in KI-Infrastruktur. Zudem sieht sich Microsoft mit einer Klage in Irland konfrontiert, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, die Übertragung israelischer Militärüberwachungsdaten von europäischen Servern ermöglicht zu haben, was möglicherweise gegen EU-Datenschutzgesetze verstößt. Microsoft betont, dass Kunden die Kontrolle über ihre Daten haben, und weist darauf hin, dass bestimmte Dienste im September eingestellt wurden. Diese Entwicklungen verstärken die Sorgen der Investoren hinsichtlich des Tempos der KI-Einführung im Unternehmensbereich und regulatorischer Risiken.

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