Intuitive Machines Q2: Rekordumsatz, Prognose verfehlt
Intuitive Machines meldete Rekordumsatz und Auftragsbestand, verfehlte jedoch Prognosen, weitete den Nettoverlust aus und litt unter Margendruck, was zu Kursschwankungen führte.
Intuitive Machines (LUNR) meldete im zweiten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 206 Mio. USD, was einer mehr als Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Produktverkäufe trugen 166,7 Mio. USD und die Serviceerlöse 36,7 Mio. USD zum Umsatz bei. Der Auftragsbestand stieg auf 1,8 Mrd. USD, angetrieben durch 920 Mio. USD an neuen Aufträgen, darunter ein bedeutender Satellitenvertrag über 600 Mio. USD. Trotz des starken Wachstums verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 62,8 Mio. USD, höher als der Verlust von 38,2 Mio. USD im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Umsatz bei 392,9 Mio. USD, während sich der kumulierte Nettoverlust auf 115,4 Mio. USD belief. Die liquiden Mittel sanken von 582,6 Mio. USD Ende 2025 auf 367,3 Mio. USD, bedingt durch Lageraufbau und Investitionen. Die Jahresumsatzprognose von 900 Mio. bis 1 Mrd. USD sowie die Erwartung eines positiven bereinigten EBITDA wurden bestätigt. Dennoch blieb die Aktie volatil und fiel nach den Ergebnissen um bis zu 10 %, da Analystenschätzungen verfehlt wurden und ein einmaliger Aufwand von 14,7 Mio. USD beim IM-4-Projekt die Margen belastete. Der Markt bleibt vorsichtig und wartet auf bessere Ausführung und Profitabilität.