Texas-Prüfung stärkt etablierte Bitcoin-Miner
Die Prüfung neuer Rechenzentrumsprojekte in Texas verzögert Entwicklungen, betrifft aber etablierte Bitcoin-Miner kaum und steigert den Wert bestehender Kapazitäten.
Der texanische Gouverneur Greg Abbott hat eine Überprüfung aller Rechenzentrumsprojekte angeordnet, die einen Anschluss an das Stromnetz des Bundesstaates anstreben. Dies führt zu einem Moratorium für neue Genehmigungen. Laut Analysten von Bernstein wird dieser Schritt voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die meisten Bitcoin-Miner in Texas haben, da diese bereits über genehmigte Stromkapazitätsverträge verfügen. Die Maßnahme richtet sich vor allem gegen spekulative Rechenzentrumsentwicklungen und dürfte neue Projekte verzögern. Dadurch steigt die Knappheit und der Wert bestehender, bereits genehmigter Stromressourcen. Unternehmen mit etablierten Betrieben und genehmigter Kapazität, wie Riot Platforms und IREN, profitieren von dieser Situation. Im Gegensatz dazu könnten Unternehmen mit ausstehenden Expansionsplänen, wie Cipher Digital, CleanSpark und Core Scientific, vor Herausforderungen stehen. Die Überprüfung gilt auch als Reaktion auf öffentliche Bedenken hinsichtlich des schnellen Ausbaus von Rechenzentren und der Belastung des Stromnetzes. Insgesamt stärkt das Moratorium die Position etablierter Bitcoin-Miner in Texas.