Südkorea legt 14-Mrd.-USD-Fonds für KI und Tech auf

Südkorea startet 2027 einen 14-Mrd.-USD-Staatsfonds für KI, Rechenzentren und strategische Branchen – erstmals mit Fokus auf Inlandsinvestitionen zur Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit.

Südkorea plant die Einführung eines neuen Staatsfonds mit einem Budget von mindestens 20 Billionen Won (14 Milliarden US-Dollar). Ziel ist es, in künstliche Intelligenz, Rechenzentren und weitere strategische Branchen zu investieren. Der Fonds wird unter der Korea Investment Corporation eingerichtet und ermöglicht erstmals auch Inlandsinvestitionen – eine bedeutende Abkehr vom bisherigen Fokus auf Auslandsanlagen. Staatliche Kreditgeber stellen den Großteil des Kapitals bereit, zusätzliches Kapital stammt aus Aktien, die als Erbschafts- und Schenkungssteuerzahlungen akzeptiert werden. Die Initiative soll Südkoreas KI-Infrastruktur stärken, langfristige Renditen sichern und die wirtschaftliche Sicherheit erhöhen. Gesetzesänderungen werden im August vorgelegt, der Start des Fonds ist für 2027 geplant. Damit folgt Südkorea dem globalen Trend steigender KI-Investitionen und adressiert Defizite bei der heimischen Rechenkapazität.

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