Storj beantragt Insolvenz und plant Equity-Angebot
Storj Labs beantragte Chapter 11-Insolvenz, um Altschulden zu regeln. Netzwerk und STORJ-Token bleiben aktiv. Token-Inhabern könnte Eigenkapital im neuen Unternehmen angeboten werden.
Storj Labs hat in West Virginia Insolvenzschutz nach Chapter 11 beantragt, um Altverbindlichkeiten zu klären, die vor der aktuellen Geschäftsstrategie entstanden sind. Trotz des Antrags betont Storj, dass das dezentrale Speichernetzwerk und der STORJ-Token weiterhin normal funktionieren. Der Betrieb läuft an zehntausenden Speicherorten in über 100 Ländern weiter. Unterstützt von Inveniam strebt das Unternehmen eine gerichtlich überwachte Reorganisation an. Storj plant, einen Vorschlag einzureichen, der es STORJ-Token-Inhabern ermöglicht, sich am Eigentum des umstrukturierten Unternehmens zu beteiligen – vorbehaltlich gerichtlicher Genehmigung und gesetzlicher Prioritäten. Gläubiger werden dabei vorrangig bedient, Details zu einem möglichen Equity-Angebot für Token-Inhaber stehen noch aus. Storj bezeichnet die Insolvenz als strategischen Schritt und nicht als Schließung. Kundendienst und Mitarbeiterverpflichtungen laufen während des Prozesses wie gewohnt weiter. Der Preis des STORJ-Tokens zeigte nach der Ankündigung keine signifikante unmittelbare Reaktion.