Poolin meldet Insolvenz an und verkauft Mining-Anlagen

Poolin hat in den USA Insolvenz nach Chapter 11 beantragt und plant, seine Mining-Anlagen in Texas für 52 Mio. US-Dollar zu verkaufen. Dies verdeutlicht die finanziellen Probleme im Bitcoin-Mining-Sektor.

Poolin, einst ein führender Bitcoin-Mining-Pool, hat gemeinsam mit zwei US-Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten Insolvenz nach Chapter 11 beantragt. Das Unternehmen plant, seine Mining-Anlagen in Texas im Rahmen einer gerichtlich überwachten Auktion mit einem Startgebot von 52 Millionen US-Dollar zu verkaufen. Im Insolvenzantrag werden zwischen 10.001 und 25.000 Gläubiger, Vermögenswerte im Wert von 1 bis 10 Millionen US-Dollar sowie Verbindlichkeiten zwischen 100 und 500 Millionen US-Dollar aufgeführt. Rund 163,7 Millionen US-Dollar der 173,1 Millionen US-Dollar an vorinsolvenzlichen Verpflichtungen sind unbesicherte Schuldscheine, die an Wallet-Kunden nach Aussetzung der Auszahlungen im Jahr 2022 ausgegeben wurden. Das Verfahren zielt auf einen geordneten Verkauf der Vermögenswerte ab, nicht auf eine Restrukturierung des Geschäfts. Die Mining-Aktivitäten in Texas wurden am 10. Juli eingestellt, nur ein Mindestpersonal bleibt zur Sicherung vor Ort. Das wachsende Interesse von AI-Infrastrukturbetreibern verstärkt das Bieten auf die Energieanlagen, da Rechenzentren zunehmend auch außerhalb des Bitcoin-Minings genutzt werden. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltenden finanziellen Herausforderungen und den Marktdruck im Bitcoin-Mining-Sektor.

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