New Hampshire stoppt Bitcoin-Anleihe-Projekt

New Hampshire stoppte als erster US-Bundesstaat eine geplante Bitcoin-besicherte Kommunalanleihe über 100 Mio. USD wegen Bedenken zur Volatilität und Legitimität.

New Hampshire galt zunächst als Vorreiter, als es im Mai 2025 ein Gesetz verabschiedete, das Investitionen von bis zu 5 % bestimmter öffentlicher Gelder in Bitcoin und Edelmetalle erlaubte. Kurz darauf wurde eine kommunale Anleihe im Wert von 100 Millionen US-Dollar vorgeschlagen, die durch Bitcoin besichert werden sollte. Diese Initiative wurde als innovativ und risikofrei für Steuerzahler beworben und erhielt Unterstützung von der New Hampshire Business Finance Authority sowie Gouverneurin Kelly Ayotte. Moody’s bewertete die Anleihe, die auf die endgültige Genehmigung wartete. Am 9. Juli 2026 lehnte der Executive Council von New Hampshire den Vorschlag jedoch mit 3:2 Stimmen ab. Hauptgründe waren Bedenken hinsichtlich der Volatilität von Bitcoin und der Legitimität seiner Verwendung als Sicherheit für öffentliche Finanzen. Trotz der Zusicherung, dass kein Steuergeld gefährdet sei und die Rückzahlung durch ein Privatunternehmen erfolgen sollte, stoppte diese Entscheidung das weltweit erste Projekt einer Bitcoin-besicherten Kommunalanleihe. Befürworter argumentierten, das Vorhaben hätte New Hampshire zum Vorreiter im Bereich digitaler Finanzen machen können. Die Entscheidung des Councils beendete jedoch das ambitionierte Projekt.

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