TeraWulf-Aktie steigt 17 % nach Anthropic-AI-Deal

TeraWulf-Aktie steigt um 17 % nach 19-Mrd.-Dollar-Deal mit Anthropic für AI-Infrastruktur. Neuer Campus in Kentucky und Ausstieg aus Texas stärken Umsatzprognose und Anlegervertrauen.

Die Aktie von TeraWulf stieg um 17 %, nachdem das Unternehmen eine 20-jährige Mietvereinbarung mit Anthropic bekannt gab. Diese soll rund 19 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren. Die Vereinbarung umfasst den Bau eines spezialisierten AI-Infrastruktur-Campus am Justified Data-Standort in Hawesville, Kentucky, mit etwa 401 Megawatt kritischer IT-Kapazität. Die ersten Dienstleistungen sind für die zweite Hälfte 2027 geplant, der vollständige Betrieb wird Anfang 2028 erwartet. Mit diesem Schritt vollzieht TeraWulf einen strategischen Wandel: Das Unternehmen verlagert den Fokus vom Bitcoin-Mining hin zu AI- und High-Performance-Computing-Infrastruktur. Zusätzlich verkauft TeraWulf seinen 50,1%-Anteil an einem Joint Venture für ein Rechenzentrum in Texas. Dadurch werden rund 450 Millionen US-Dollar für Investitionen in eigene AI-Infrastrukturprojekte frei. Der Markt reagierte positiv: Die Aktie erreichte fast ein 52-Wochen-Hoch und legte seit Jahresbeginn um über 117 % zu. Die Transaktionen sollen die langfristige Umsatzsichtbarkeit verbessern, die finanzielle Position stärken und das Kapital auf direkten Besitz und operative Kontrolle ausrichten. Risiken bestehen jedoch weiterhin, etwa durch mögliche Verzögerungen oder Neuverhandlungen bei Energieversorgung und Bau.

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