FBI-Direktor: Verspätete Meldung von Krypto-Aktienkauf
FBI-Direktor Kash Patel meldete einen Aktienkauf von Strategy (MSTR) im Wert von 100.001–250.000 USD über sechs Monate zu spät. Watchdogs kritisieren den Verstoß gegen den STOCK Act, aber es gab keine Strafe.
FBI-Direktor Kash Patel erwarb am 21. November 2025 Aktien von Strategy (MSTR), ehemals MicroStrategy, dem weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Inhaber, im Wert von 100.001 bis 250.000 US-Dollar. Die Meldung dieses Kaufs erfolgte jedoch erst am 26. Mai 2026 bei den Bundesbehörden, womit Patel die vom STOCK Act für leitende Beamte vorgeschriebene 45-Tage-Frist überschritt. Patel begründete die Verzögerung mit einer nicht näher erläuterten Fehlkommunikation und betonte, dass das Versäumnis unbeabsichtigt gewesen sei. Regierungsbeobachter kritisierten die verspätete Meldung, da sie gegen Transparenzanforderungen verstoße und mögliche Interessenkonflikte aufwerfe – insbesondere angesichts der großen Bitcoin-Bestände von Strategy und deren Geschäftsbeziehungen zu Bundesbehörden. Trotz des Verstoßes wurde Patel nicht bestraft. Die Offenlegung wurde nachträglich korrigiert und genehmigt. Seit dem Kauf ist der Aktienkurs von Strategy Berichten zufolge um etwa 50 % gefallen.