Hut 8 zahlt 2,35 Mio. $ zur Beilegung von Klage
Hut 8 zahlt 2,35 Mio. US-Dollar zur Beilegung einer Sammelklage wegen der Fusion mit USBTC und angeblich nicht offengelegter Risiken. Das Unternehmen bestreitet jegliches Fehlverhalten.
Hut 8 hat einer Zahlung von 2,35 Millionen US-Dollar zugestimmt, um eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs im Zusammenhang mit der All-Stock-Fusion 2023 mit der U.S. Bitcoin Corp (USBTC) beizulegen. Investoren warfen Hut 8 vor, die Vorteile der Fusion übertrieben und Probleme bei Energiebegrenzung sowie Internetverbindung am King Mountain Mining-Standort in Texas, an dem USBTC vor der Fusion eine 50%ige Beteiligung hielt, unzureichend offengelegt zu haben. Die Klage betraf Investoren, die während des Fusionszeitraums Hut 8-Wertpapiere erworben hatten. Während die meisten Vorwürfe bezüglich des finanziellen Zustands von USBTC abgewiesen wurden, ließ das Gericht Klagen wegen unzureichender Offenlegung von Infrastrukturrisiken am King Mountain-Standort zu. Der Vergleich, der noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf, regelt diese verbleibenden Ansprüche. Hut 8 wies alle Vorwürfe zurück und räumte kein Fehlverhalten ein. Die Klage gewann nach einem Short-Seller-Bericht im Januar 2024 an Fahrt, der zu einem deutlichen Kursrückgang der Hut 8-Aktie führte.