ICE und OKX gründen Joint Venture für Tokenisierung
ICE und OKX gründen ein Joint Venture für regulierte Infrastruktur tokenisierter Finanzprodukte und verbinden traditionelle mit digitalen Märkten.
Intercontinental Exchange (ICE), die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange, und die Krypto-Börse OKX haben ein 50:50-Joint-Venture gegründet. Ziel ist die Entwicklung von Infrastruktur für tokenisierte und digital-native Finanzprodukte. Nach behördlicher Genehmigung wird das neue Unternehmen als in den USA registrierter Broker-Dealer und Futures Commission Merchant agieren und den 120 Millionen OKX-Nutzern sicheren Zugang zu ICE-Futures und NYSE-tokenisierten Aktien bieten. Das Joint Venture wird von Andrew Cuomo und ICEs Trabue Bland geleitet. Der Fokus liegt zunächst auf der Lizenzierung und Entwicklung von Öl-Futures-Produkten, wobei ICEs Expertise in Rohstoffen und Derivaten genutzt wird. Langfristig soll die Partnerschaft traditionelle Börseninfrastruktur mit krypto-nativen Handels-, Abwicklungs- und Vertriebssystemen verbinden. Damit wird regelkonformer Zugang zu digitalen und traditionellen Vermögenswerten ermöglicht. Die Kooperation folgt auf ICEs Investition in OKX im März und gilt als bedeutender Schritt zur Verbindung von traditionellem Finanzwesen mit Blockchain-Märkten.