Canaan-Aktie fällt trotz nachhaltigem Mining-Projekt
Canaan verfehlte im Q1 die Umsatzerwartungen und meldete einen Nettoverlust von 88,7 Mio. USD. Trotz nachhaltigem Mining-Projekt in den Nordics fiel die Aktie deutlich.
Canaan Inc. meldete für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 62,7 Millionen US-Dollar, was die Erwartungen der Analysten verfehlte und einen Rückgang von 24 % im Jahresvergleich bedeutet. Das Unternehmen wies einen bereinigten Verlust pro ADS von -0,86 US-Dollar sowie einen Nettoverlust von 88,7 Millionen US-Dollar aus. Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich auf 76,3 Millionen US-Dollar aus. Für das zweite Quartal prognostiziert Canaan einen Umsatz von 35–45 Millionen US-Dollar, deutlich unter den Konsensschätzungen. Dies führte zu einem Kursrückgang der CAN-Aktie um fast 10 %. Der Nettoverlust umfasste operative Verluste sowie Verluste aus der Bewertung von Kryptowährungen, Finanzderivaten und Wechselkursen. Trotz dieser Herausforderungen sicherte sich Canaan einen Vertrag zur Lieferung von Heat-Recovery-Bitcoin-Mining-Infrastruktur an ein nordisches Fernwärmenetz. Das Projekt nutzt hydrogekühlte Avalon A1566HA Mining-Einheiten und soll bis zu 8 MW Heizleistung liefern, um etwa 2.800 Haushalte zu versorgen. Die Hash-to-Heat-Technologie wandelt Mining-Abwärme in Warmwasser um und positioniert Canaan als Vorreiter für nachhaltiges Krypto-Mining. Dennoch fielen die Aktien nach Bekanntgabe des Projekts um über 7 %.