Japanische Broker starten Krypto-Investmentfonds
Japanische Broker wie SBI und Rakuten entwickeln Krypto-Investmentfonds und ETFs. Die Integration in traditionelle Finanzplattformen ist ab 2028 geplant, abhängig von regulatorischer Genehmigung.
Japans führende Wertpapierfirmen, darunter SBI Securities und Rakuten Securities, bereiten die Einführung von Krypto-Investmentfonds und ETFs vor. Ziel ist es, Privatanlegern den Zugang zu digitalen Vermögenswerten wie Bitcoin und Ethereum über traditionelle Brokerage-Konten zu ermöglichen. Diese Produkte werden intern entwickelt und sollen über Online-Plattformen sowie Smartphone-Apps zugänglich sein. Auch andere große Unternehmen wie Nomura, Daiwa, SMBC und Mizuho erwägen den Einstieg in den Markt, sobald regulatorische Klarheit besteht. Die japanische Finanzaufsichtsbehörde arbeitet derzeit an einer Anpassung der Vorschriften. Ein Fahrplan sieht vor, dass ab 2028 Investmentfonds und ETFs Kryptowährungen halten dürfen. Diese Entwicklung soll die Einstiegshürden für Privatanleger senken und digitale Vermögenswerte stärker in das traditionelle Finanzsystem Japans integrieren.