Ledger verschiebt US-IPO und prüft private Finanzierung
Ledger verschiebt seinen geplanten US-Börsengang wegen Marktunsicherheiten und prüft stattdessen private Finanzierungsoptionen.
Ledger, ein französischer Anbieter von Krypto-Wallets, hat seinen geplanten Börsengang (IPO) in den USA aufgrund ungünstiger Marktbedingungen und der Volatilität im Kryptosektor vorerst gestoppt. Das Unternehmen hatte eine US-Notierung mit einer Bewertung von rund 4 Milliarden US-Dollar in Erwägung gezogen und renommierte Investmentbanken wie Goldman Sachs, Jefferies und Barclays mit der Prüfung des IPOs beauftragt. Allerdings hat Ledger bislang keine Entwurfsfassung der S-1-Registrierungserklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, was normalerweise den ersten formalen Schritt im IPO-Prozess darstellt. Stattdessen prüft das Unternehmen nun alternative Optionen, darunter eine mögliche private Kapitalbeschaffung. Ledger hat seine Präsenz in den USA zuletzt durch die Eröffnung eines Büros in New York und die Ernennung von John Andrews zum CFO gestärkt. Die Entscheidung, das IPO zu verschieben, spiegelt die derzeit schwache Anlegernachfrage nach Listings digitaler Vermögenswerte wider und verdeutlicht die Herausforderungen der Branche.