eToro Q1: Rohstoffboom, Kryptoumsatz sinkt, Zengo-Deal
eToro steigerte im Q1 den Nettogewinn um 37 % auf 82 Mio. USD dank Rohstoffhandel, während Kryptoumsätze um 39 % sanken. Mit der Zengo-Übernahme stärkte eToro DeFi und KI-Tools.
eToro verzeichnete im ersten Quartal ein starkes Wachstum: Der Nettogewinn stieg um 37 % auf 82 Mio. USD, während der Nettobeitrag um 19 % auf 258 Mio. USD zulegte. Haupttreiber war der Boom im Rohstoffhandel, der nun rund 60 % der Handelsprovisionen ausmacht – ein deutlicher Anstieg gegenüber 16 % im Q2 2025. Das Handelsvolumen bei Rohstoffen vervierfachte sich nahezu im Jahresvergleich. Gleichzeitig stieg das Handelsvolumen an den Kapitalmärkten um 90 % auf 243 Mio. USD. Im Gegensatz dazu schwächte sich die Kryptoaktivität deutlich ab: Die Zahl der Krypto-Trades halbierte sich auf 10 Mio., und der Kryptoumsatz fiel um 39 % auf 2,15 Mrd. USD (Vorjahr: 3,5 Mrd. USD). Trotz der rückläufigen Kryptoaktivität baute eToro seine Kryptodienste in New York aus und übernahm Zengo, einen Anbieter von Self-Custody-Wallets, für 70 Mio. USD, um die DeFi-Kompetenzen zu stärken. Zudem lag der Fokus auf KI-basierten Investment-Tools und Agent Portfolios zur Förderung von Wachstum und Kundenbindung. Die Zahl der finanzierten Konten stieg auf 4,02 Mio., das verwaltete Vermögen wuchs um 15 % auf 17 Mrd. USD. Die Ergebnisse spiegeln den Branchentrend zu sinkender Kryptoaktivität wider – auch Robinhood und Coinbase verzeichneten geringere Kryptoumsätze.