Microsoft und OpenAI beenden Exklusivität: Das bedeutet der neue Deal
Microsoft und OpenAI beenden ihre exklusive Partnerschaft. OpenAI kann nun mit anderen Cloud-Anbietern arbeiten. Microsoft behält Lizenzrechte bis 2032, Exklusivität und einige Umsatzbeteiligungen entfallen.
Microsoft und OpenAI haben ihre Partnerschaft neu strukturiert und damit Microsofts exklusive Rechte an OpenAIs KI-Modellen und Cloud-Diensten beendet. OpenAI kann nun mit anderen Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services und Google Cloud zusammenarbeiten. Microsoft bleibt weiterhin der primäre Cloud-Partner und behält bis 2032 Lizenzrechte an OpenAIs Technologie. Umsatzbeteiligungszahlungen von OpenAI an Microsoft laufen bis 2030 weiter, sind jedoch gedeckelt. Microsoft wird keine Umsatzbeteiligung mehr an OpenAI zahlen. Die Änderungen sollen OpenAI mehr Flexibilität und operative Unabhängigkeit ermöglichen, insbesondere für eine breitere Kommerzialisierung und mögliche Börsengänge. Die überarbeitete Partnerschaft entfernt zudem Klauseln zur künstlichen allgemeinen Intelligenz, die das Abkommen hätten verändern können. Nach der Ankündigung fiel der Microsoft-Aktienkurs, was Sorgen über den Verlust der Exklusivität widerspiegelt, obwohl Microsoft weiterhin ein wichtiger Anteilseigner bleibt.