Pantera fordert Satsuma zum Bitcoin-Verkauf nach Kurssturz auf

Pantera Capital fordert von Satsuma Technology den Verkauf von Bitcoin im Wert von 50 Mio. US-Dollar und die Rückzahlung an Aktionäre nach einem 99%igen Kurssturz.

Pantera Capital und weitere Anteilseigner erhöhen den Druck auf Satsuma Technology, ein an der Londoner Börse notiertes Unternehmen. Sie fordern, die gesamten Bitcoin-Bestände von etwa 646 BTC im Wert von rund 50 Millionen US-Dollar zu liquidieren und die Erlöse an die Investoren auszuschütten. Hintergrund ist ein dramatischer Kursverfall der Satsuma-Aktie, die von ihrem Höchststand um über 99 % gefallen ist. Dadurch liegt der Börsenwert des Unternehmens mittlerweile unter dem Wert der gehaltenen Bitcoin-Reserven. Satsuma hatte zuvor 220 Millionen US-Dollar eingeworben und eine Bitcoin-zentrierte Treasury-Strategie verfolgt. Der durchschnittliche Kaufpreis lag jedoch bei über 110.000 US-Dollar pro Coin, was zu erheblichen nicht realisierten Verlusten führte. Das Unternehmen bestätigte, Anfragen zur Kapitalrückführung erhalten zu haben, und prüft derzeit verschiedene Optionen, um die Interessen aller Aktionäre zu berücksichtigen. Führungswechsel und Governance-Konflikte verschärfen die Situation, während Pantera und andere Großinvestoren auf eine vollständige Abwicklung drängen.

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