WLFI-Token-Lockup-Plan sorgt für Streit und Proteste
WLFI plant strengere Token-Lockups und einen 10%-Burn für Insider. Justin Sun kritisiert, dass Kritiker bestraft und vom Voting ausgeschlossen werden. Das Vorhaben sorgt für Kontroversen.
World Liberty Financial (WLFI), ein DeFi-Projekt mit Verbindungen zur Trump-Familie, hat einen umfassenden Governance-Vorschlag vorgestellt, um Bedenken bezüglich Insider-Token-Beständen und Investorenprotesten zu adressieren. Der Plan betrifft über 62 Milliarden WLFI-Token, die von Insidern und frühen Unterstützern gehalten werden. Vorgesehen sind eine zweijährige Cliff-Periode sowie mehrjährige Vesting-Pläne. Insider, die teilnehmen, müssen 10 % ihrer Token verbrennen, was bis zu 4,5 Milliarden WLFI betreffen könnte. Für frühe Unterstützer gilt ein milderer Vesting-Plan ohne Token-Burn. Token, die nicht unter die neuen Bedingungen fallen, bleiben auf unbestimmte Zeit gesperrt. Der Vorschlag folgt auf Kontroversen um einen 75-Millionen-Dollar-Kredit und zunehmende Kritik. WLFI präsentiert den Plan als Signal für langfristige Governance. Großinvestor Justin Sun kritisierte jedoch öffentlich, dass Kritiker durch Token-Sperren und Stimmausschluss bestraft würden und seine eigenen Token eingefroren seien. Die Debatte verdeutlicht die Governance-Probleme bei WLFI.