TeraWulf setzt auf KI: Umsatz steigt, Verluste wachsen
TeraWulf steigerte 2025 den Umsatz um 20,3 % auf 168,5 Mio. USD durch KI- und HPC-Fokus. Der Nettoverlust stieg auf 661,4 Mio. USD. Google erhöhte seinen Anteil und unterstützt den KI-Ausbau.
TeraWulf verzeichnete 2025 einen Umsatzanstieg von 20,3 % auf 168,5 Mio. USD. Das Wachstum wurde durch die strategische Neuausrichtung vom Bitcoin-Mining hin zu High-Performance Computing (HPC) und KI-Infrastruktur angetrieben. Trotz des Umsatzwachstums meldete das Unternehmen einen erheblichen Nettoverlust von 661,4 Mio. USD, verursacht durch hohe Investitionen in neue Technologien und Anlagen. Der Einstieg in KI und HPC brachte im ersten Jahr 16,9 Mio. USD an HPC-Mieteinnahmen, davon 9,7 Mio. USD im vierten Quartal. TeraWulf sicherte sich langfristige Verträge für 522 MW kritische IT-Last, was 12,8 Mrd. USD an garantierten zukünftigen Einnahmen entspricht. Die Lake Mariner-Anlage in New York wurde auf 168 MW erweitert, ohne zusätzliche Baukosten. Google erhöhte seinen Anteil auf 14 % und stellte 3,2 Mrd. USD als Sicherheit für die KI-Infrastruktur bereit. Das Unternehmen plant, die KI-Kapazität jährlich um 500 MW zu steigern, um die Abhängigkeit vom Bitcoin-Mining zu verringern, da die Einnahmen aus digitalen Vermögenswerten durch sinkende Bitcoin-Preise und steigende Mining-Kosten rückläufig sind.