BlackRock: 1% Krypto-Allokation in Asien als Markttreiber
Eine 1%ige Krypto-Allokation in Asiens Portfolios könnte fast 2 Billionen US-Dollar in den Markt bringen und signalisiert den Einstieg digitaler Assets in den Mainstream.
Auf der Consensus Hong Kong 2026-Konferenz betonte Nicholas Peach von BlackRock, dass eine 1%ige Allokation asiatischer Investmentportfolios in Kryptowährungen fast 2 Billionen US-Dollar in den Digital-Asset-Markt bringen könnte. Dies entspricht etwa 60% der aktuellen globalen Krypto-Marktkapitalisierung und basiert auf dem geschätzten Haushaltsvermögen Asiens von 108 Billionen US-Dollar. Peach hob hervor, dass selbst kleine Portfolioanpassungen einen erheblichen Einfluss auf den Kryptosektor haben können. Die institutionelle Akzeptanz von Krypto-ETFs in Asien nimmt zu, da Regulierungsbehörden in Hongkong, Japan und Südkorea an umfassenderen Rahmenwerken arbeiten und so die Hürden für konformes Investieren senken. Asiatische Investoren haben bereits maßgeblich zu den Zuflüssen in US-notierte Krypto-ETFs wie BlackRocks IBIT beigetragen, der rasch auf fast 53 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen angewachsen ist. Die Analyse deutet darauf hin, dass künftige Zuflüsse zunehmend durch Allokationsentscheidungen traditioneller Finanzakteure und weniger durch spekulativen Handel getrieben werden könnten – ein Zeichen für die wachsende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte in Asien.