JPMorgan: 89 % der Family Offices meiden 2026 Krypto
Laut JPMorgan meiden 89 % der Family Offices 2026 Krypto wegen Volatilität. Nur 17 % planen, digitale Assets zu priorisieren, 65 % investieren lieber in KI.
Der Global Family Office Report 2026 der JPMorgan Private Bank zeigt, dass 89 % der weltweiten Family Offices keine Kryptowährungen in ihren Portfolios halten. Dies verdeutlicht eine starke Präferenz für Stabilität und Vorsicht angesichts anhaltender Marktvolatilität und geopolitischer Unsicherheiten. Die Umfrage unter 333 Family Offices aus 30 Ländern mit einem durchschnittlichen Nettovermögen von 1,6 Milliarden US-Dollar ergab zudem, dass 72 % auch auf Gold als traditionellen Hedge verzichten. Hauptgründe für die Zurückhaltung gegenüber digitalen Assets sind deren hohe Volatilität und die inkonsistente Korrelation mit anderen Anlageklassen. Nur 17 % der Befragten planen, künftig digitale Assets zu priorisieren, während 65 % verstärkt auf Investitionen in künstliche Intelligenz setzen. Family Offices investieren weiterhin überwiegend in börsennotierte Aktien und alternative Anlagen, wobei US-Large-Cap-Aktien dominieren. Der Bericht unterstreicht die vorsichtige Haltung gegenüber Krypto trotz anhaltender Medienaufmerksamkeit.