Entropy-Krypto-Startup schließt und gibt $27 Mio. zurück
Entropy, ein von a16z unterstütztes Krypto-Startup, schließt nach vier Jahren und gibt $27 Mio. an Investoren zurück, da die Plattform die Erwartungen nicht erfüllte.
Entropy, ein dezentralisiertes Krypto-Custody-Startup, stellt nach vier Jahren den Betrieb ein und wird das verbleibende Kapital an die Investoren zurückgeben. Das Unternehmen hatte rund 27 Millionen US-Dollar von namhaften Investoren wie Andreessen Horowitz (a16z) und Coinbase Ventures eingesammelt. Die Entscheidung zur Schließung fiel, nachdem das neueste Produkt – eine Krypto-Automatisierungsplattform – die für ein Venture-Scale-Wachstum nötigen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Die Plattform sollte On-Chain-Workflows automatisieren, etwa durch automatisierte Transaktionssignierung mittels Threshold-Kryptographie, sichere Ausführung durch Trusted Execution Environments und KI-Integrationen. Trotz mehrerer Kurswechsel und zwei Entlassungsrunden zeigte das Feedback, dass das Geschäftsmodell nicht ausreichend skalieren würde. Gründer Tux Pacific gab die Schließung bekannt und kündigte an, sich aus der Krypto-Branche zurückzuziehen, möglicherweise in die pharmazeutische Forschung zu wechseln. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines deutlichen Rückgangs von Krypto-Venture-Deals im Jahr 2025.