Coinbase-CEO gesteht Scheitern der Content-Coin-Strategie ein

Coinbase-CEO Brian Armstrong räumte das Scheitern der Content-Coin-Strategie von Base ein. Nun liegt der Fokus auf Trading, Zahlungen und KI. Der ZORA-Token verlor 95 % seines Wertes.

Coinbase-CEO Brian Armstrong hat öffentlich eingeräumt, dass die Content- und Creator-Coin-Initiativen von Base gescheitert sind. Er erklärte, das Unternehmen habe „Fehler gemacht“ und sich inzwischen von dieser Strategie abgewandt. Der Strategiewechsel, der Anfang des Jahres begann, bedeutet, dass Base nun den Fokus auf Trading, Zahlungen und KI-Agenten legt. Armstrongs Aussagen, die er in sozialen Medien und Interviews machte, stellen ein seltenes öffentliches Eingeständnis eines gescheiterten Produktkurses durch einen führenden Krypto-Manager dar. Der ZORA-Token, der im Zentrum des Creator-Coin-Ökosystems stand, verzeichnete einen dramatischen Rückgang der Marktkapitalisierung um 95 %, von seinem Höchststand von 800 Millionen US-Dollar im August 2025 auf etwa 30 Millionen US-Dollar. Dies spiegelt das Nachlassen des Interesses am Content-Coin-Trend wider. Auch Prognosemärkte zeigen sinkendes Vertrauen in einen zeitnahen Start eines Base-Tokens, wobei die Wahrscheinlichkeit für einen Launch bis Ende 2026 auf 21,5 % gefallen ist. Die neuen Prioritäten des Unternehmens liegen nun klar auf Infrastruktur, Zahlungen und KI, weg vom Social-Token-Modell.

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