Monero bleibt trotz Delistings und Druck robust
Moneros On-Chain-Aktivität bleibt trotz Delistings und regulatorischem Druck stark, getrieben von Privatsphäre-Nutzern und wachsender Akzeptanz im Darknet.
Aktuelle Berichte von TRM Labs zeigen, dass Moneros On-Chain-Aktivität in den Jahren 2024 und 2025 robust bleibt und durchgehend über dem Niveau von vor 2022 liegt – trotz zahlreicher Delistings von großen Börsen wie Binance und Coinbase sowie verstärkter regulatorischer Überwachung. Die Daten belegen, dass Monero weiterhin konstant genutzt wird, insbesondere von Nutzern, die Wert auf Privatsphäre legen, auch wenn der Zugang über Mainstream-Handelsplattformen eingeschränkt ist. Bemerkenswert ist, dass 48 % der im Jahr 2025 gestarteten neuen Darknet-Marktplätze ausschließlich Monero unterstützen, was auf eine Präferenzverschiebung in bestimmten Online-Communities hindeutet. Obwohl Ransomware-Gruppen häufig Monero als Zahlungsmittel fordern, erfolgen die meisten tatsächlichen Lösegeldzahlungen weiterhin in Bitcoin, da dieser eine höhere Liquidität und einfachere Konvertierbarkeit bietet. Die Berichte heben zudem hervor, dass das Monero-Netzwerk einige nicht standardmäßige Peer-to-Peer-Aktivitäten aufweist, die On-Chain-Kryptografie jedoch weiterhin als sicher gilt. Insgesamt unterstreicht Moneros Widerstandsfähigkeit die anhaltende Nachfrage nach datenschutzorientierten Kryptowährungen, selbst bei verschärften Handelsbedingungen.