Standard Chartered plant Krypto-Prime-Brokerage für Institutionen

Standard Chartered plant über SC Ventures eine Krypto-Prime-Brokerage für Institutionen mit Verwahrung, Handel und Finanzierung und umgeht dabei Basel-III-Regeln. Ein Starttermin steht noch nicht fest, Gespräche laufen.

Standard Chartered treibt Pläne voran, eine Krypto-Prime-Brokerage für institutionelle Kunden, darunter Hedgefonds und Vermögensverwalter, über die Innovationssparte SC Ventures zu starten. Das Vorhaben zielt darauf ab, Dienstleistungen wie Verwahrung, Finanzierung, Handel und Marktzugang für digitale Vermögenswerte anzubieten, während durch die Ansiedlung des Geschäftsbereichs bei SC Ventures die strengen Basel-III-Kapitalanforderungen strategisch umgangen werden. Die Bank ist bereits im Bereich digitaler Vermögenswerte aktiv, unter anderem durch Investitionen in Zodia Custody und Zodia Markets, und war kürzlich die erste große globale Bank, die institutionellen Spot-Krypto-Handel anbietet. Die neue Prime-Brokerage soll die Nachfrage institutioneller Kunden nach regulierten, umfassenden Krypto-Dienstleistungen bedienen, wobei die Gespräche noch andauern und ein Starttermin noch nicht feststeht. Dieser Schritt gilt als bedeutender Brückenschlag zwischen traditionellem Finanzwesen und dem Krypto-Ökosystem und könnte einen Präzedenzfall für andere Banken im Umgang mit regulatorischen Rahmenbedingungen schaffen.

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