Lloyds Bank revolutioniert britisches Finanzwesen mit Blockchain
Lloyds Banking Group treibt Blockchain-Innovationen im britischen Finanzwesen voran, realisiert den ersten Gilt-Kauf mit tokenisierten Einlagen und digitalisiert Dokumente für schnellere, sichere und kostengünstigere Transaktionen.
Die Lloyds Banking Group hat bedeutende Fortschritte bei der Integration von Blockchain und künstlicher Intelligenz in ihre Geschäftsprozesse erzielt. Die Bank führte den ersten britischen Gilt-Kauf mit tokenisierten Einlagen durch und arbeitete dabei mit Archax und dem Canton Network zusammen, um digitale Einlagen zu emittieren und tokenisierte Staatsanleihen zu erwerben. Diese Transaktion unterstreicht das Potenzial der Blockchain, das traditionelle Bankwesen durch sofortige Abwicklung, erhöhte Transparenz und verbesserte Sicherheit zu transformieren, während die Vorteile von Bargeld erhalten bleiben. Lloyds kooperiert zudem mit Technologieunternehmen wie Enigio und WaveBL, um Dokumente wie Frachtpapiere und Wechsel zu digitalisieren, wodurch physische Dokumente überflüssig werden und Transaktionszeiten sowie -kosten sinken. Bemerkenswert ist, dass ein digitales Akkreditivgeschäft zwischen Indien und Großbritannien in nur vier Tagen abgewickelt wurde. Die Bank plant, Rechtsprozesse weiter mit Smart Contracts zu automatisieren und bis 2027 tokenisierte Einlagen einzuführen, um die Anbindung an digitale Zentralbankwährungen und private Vermögenswerte zu ermöglichen. Seit 2021 hat Lloyds durch Automatisierung 1,5 Milliarden Pfund eingespart und beabsichtigt, bis 2026 einen KI-Finanzassistenten einzuführen, um Großbritannien als Vorreiter im digitalen Finanzwesen zu positionieren.