IWF und Regulierer warnen vor KI-Risiken für Banken
IWF und Regulierer warnen: Fortschrittliche KI erhöht systemische Risiken für Banken. Mehr Institute gefährdet, Treasury-Renditen sinken nach IWF-Warnung.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) und Bankenaufsichtsbehörden warnen vor den zunehmenden Risiken, die fortschrittliche künstliche Intelligenz (KI) für die globale Finanzstabilität birgt. Trotz steigender Bankgewinne und scheinbar robuster Bilanzen könnten ausgefeilte KI-Modelle Cyberangreifern ermöglichen, Schwachstellen schneller auszunutzen. Dadurch wächst das Risiko gleichzeitiger Ausfälle mehrerer Banken, da viele Institute auf gemeinsame digitale Infrastrukturen setzen. IWF-Stresstests zeigen, dass im Szenario eines KI-Crashs, steigender Anleiherenditen und wirtschaftlicher Abschwächung 22 % der globalen Bankaktiva von 110 „schwachen“ Banken gehalten würden – ein Anstieg gegenüber 18 % im Vorjahr. Regulierungsbehörden in den USA und Europa verschärfen daher die Überwachung des KI-Einsatzes bei Banken. Der Fokus liegt auf Cyber-Resilienz, der Abhängigkeit von externen Technologieanbietern und verbesserten Wiederherstellungsplänen. Die IWF-Warnungen führten zu sinkenden Treasury-Renditen, da die Märkte auf die fragile Nachfrage nach Staatsanleihen und veränderte Inflationserwartungen reagieren.