JPMorgan-CEO äußert sich zu Vorwürfen politisch motivierten Debankings

JPMorgan-CEO Jamie Dimon bestreitet Kontoschließungen aus politischen oder religiösen Gründen und fordert mehr Transparenz sowie regulatorische Reformen beim Debanking.

JPMorgan-CEO Jamie Dimon hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach die Bank Kundenkonten aufgrund politischer oder religiöser Zugehörigkeit schließt, nachdem Vertreter der Kryptoindustrie und von Trump Media entsprechende Behauptungen aufgestellt hatten. Dimon betonte, dass Kontoschließungen bei Kunden aller Hintergründe erfolgen und nicht ideologisch motiviert seien, sondern auf Compliance-Anforderungen und Risikobewertungen beruhen. Er räumte ein, dass die aktuellen Debanking-Regeln kundenunfreundlich sind, und sprach sich für regulatorische Reformen aus, um den Prozess transparenter zu gestalten. Dimon stellte klar, dass JPMorgan Kundendaten nur dann an Behörden weitergibt, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, etwa bei Vorladungen, und nicht auf Wunsch von Regierungsbeamten. Die Kryptobranche meldet Kontoschließungen und Serviceverweigerungen, die oft als Versuch gewertet werden, digitale Vermögenswerte zu unterdrücken, während Berichten zufolge über 400 Trump-nahe Unternehmen Bankunterlagen per Vorladung offenlegen mussten. Dimon bekräftigte seine Unterstützung für Änderungen der Debanking-Regulierung, um unnötige Kontoschließungen zu verhindern und eine faire Behandlung aller Kunden zu gewährleisten.

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