BPCE startet Krypto-Handel für Millionen französischer Kunden
BPCE startet Krypto-Handel und -Verwahrung, sodass Millionen Kunden digitale Assets über Banking-Apps kaufen, verkaufen und halten können. Dies ist ein wichtiger Schritt für die institutionelle Krypto-Adoption in Europa.
BPCE, die zweitgrößte Bankengruppe Frankreichs, hat den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen eingeführt und setzt damit einen bedeutenden Meilenstein für die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte in Europa. Der Start erfolgt mit vier Regionalbanken und richtet sich an rund zwei Millionen Kunden. 2026 soll das Angebot auf die gesamte Gruppe ausgeweitet werden. Kunden können große Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum direkt über die BPCE-Banking-Apps kaufen, verkaufen und halten. Dafür wird ein spezielles Digital-Asset-Konto für 2,99 € pro Monat und eine Handelsgebühr von 1,5 % angeboten. Das Angebot wird von BPCEs Krypto-Tochter Hexarq verwaltet, die im vergangenen Jahr die behördliche Zulassung erhalten hat. Ab Dezember 2025 wird BPCE zudem Krypto-Handel und -Verwahrung für institutionelle und vermögende Kunden über die Tochtergesellschaft Natixis anbieten. Die Initiative steht im Einklang mit dem fortschrittlichen Regulierungsrahmen Frankreichs und der EU-MiCA-Verordnung und stärkt die Legitimität und Stabilität des Kryptosektors. Sie signalisiert die Annäherung traditioneller Finanzwelt an die digitale Wirtschaft.