UniCredit plant Ausbau digitaler Assets mit Tech-Partnern
UniCredit prüft Partnerschaften für Infrastruktur im Handel, der Verwahrung und Tokenisierung digitaler Assets. Anbieter und Starttermin stehen noch nicht fest.
UniCredit befindet sich in einer frühen Phase der Evaluierung von Technologiepartnern, um eine Infrastruktur für den Handel, die Verwahrung und tokenisierte Anlageprodukte im Bereich digitaler Vermögenswerte zu entwickeln. Die Bank prüft eine Erweiterung ihres Angebots um Krypto-Verwahrung, Brokerage, tokenisierte Investments und festverzinsliche Wertpapiere auf Stablecoin-Basis. Bislang wurde kein Anbieter benannt, und es gibt weder endgültige Entscheidungen noch einen Zeitplan für den Start. Die Gespräche konzentrieren sich darauf, eine Grundlage für verschiedene digitale Asset-Services zu schaffen und damit über bisherige Angebote hinauszugehen, die sich auf professionelle Investoren beschränkten. UniCredits Ansatz könnte ein hybrides Modell beinhalten, bei dem externe Partner für bestimmte technische Funktionen eingesetzt werden, während die Kontrolle über Kundenbeziehungen und Kerndienstleistungen erhalten bleibt. Diese Strategie folgt dem Branchentrend, dass globale Banken bei Stablecoin-Zahlungen, Krypto-Handel und tokenisierten Produkten voranschreiten.