BRICS prüft Verknüpfung von CBDCs und Zahlungssystemen

BRICS prüft die Verknüpfung von CBDCs und Zahlungssystemen, um grenzüberschreitende Transaktionen zu erleichtern. Technische und regulatorische Herausforderungen bestehen weiterhin.

Die BRICS-Staaten haben erste Gespräche über die Verknüpfung ihrer Schnellzahlungssysteme und Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) aufgenommen. Ziel ist es, die Kosten und die Komplexität grenzüberschreitender Transaktionen zu senken. Laut Sanjay Malhotra, Gouverneur der Reserve Bank of India, gibt es jedoch noch keine Einigung über die technische Architektur oder einen Zeitplan. Im Fokus steht die Reduzierung von Zwischenhändlern und die Förderung direkter Kommunikation zwischen den nationalen Zahlungssystemen. Besonders Indien möchte die Nutzung der Rupie und lokaler Währungen im internationalen Handel stärken, insbesondere im Vorfeld des BRICS-Gipfels 2026. Dennoch bestehen weiterhin technische, regulatorische und Governance-Herausforderungen. Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten, Handelsungleichgewichte sowie Bedenken hinsichtlich Datenschutz und staatlicher Kontrolle bei CBDCs erschweren die Umsetzung. Die Gespräche dauern an, und es wurden noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen.

Verwandte Nachrichten