AMINA prüft mit Cantor Optionen für Börsengang
AMINA prüft mit Cantor verschiedene Börsengangsoptionen, darunter SPAC-Fusionen. Der Fokus liegt aktuell auf der Beschaffung von Wachstumskapital, nicht auf einer schnellen Börsennotierung.
Die Schweizer Digital-Asset-Bank AMINA arbeitet mit Cantor zusammen, um potenzielle Wege für einen Börsengang zu prüfen. Dabei werden verschiedene Optionen erwogen, darunter eine SPAC-Fusion und eine Reverse-Übernahme eines Digital-Asset-Treasury-Unternehmens. Eine endgültige Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen und die Gespräche dauern an. AMINA betont, dass ihre unmittelbare Priorität darin besteht, strategisches Wachstumskapital zu sichern, anstatt eine schnelle Börsennotierung anzustreben. Das Unternehmen befindet sich derzeit nicht in Verhandlungen mit einem SPAC oder einem Digital-Asset-Treasury-Unternehmen, sondern spricht mit potenziellen Investoren. Die ehemals als SEBA Bank bekannte AMINA wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht reguliert und ist in Abu Dhabi, Hongkong und Indien tätig. Bis Ende 2025 verfügte sie über CHF 74,6 Millionen an Tier-1-Kapital und hat rund 245 Millionen US-Dollar von Investoren eingeworben. 2024 meldete die Bank ein Umsatzwachstum von 69 % und erreichte wichtige regulatorische Meilensteine, darunter die Erlangung einer MiCA-Lizenz über ihre österreichische Tochtergesellschaft.