Japan setzt auf KI und Blockchain für Finanzinnovation
Japans Regierungspartei treibt KI- und Blockchain-Integration im Finanzsektor voran: automatisierte 24/7-Märkte, tokenisierte Assets und Yen-Stablecoins bis 2027.
Die regierende Liberaldemokratische Partei Japans hat eine umfassende Strategie zur Modernisierung des Finanzsystems durch Integration von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie verabschiedet. Die Initiative „Next-Generation AI and On-Chain Finance“ zielt darauf ab, Entscheidungsfindung, Zahlungen, Kreditvergabe und Asset-Management zu automatisieren und den Finanzsektor als 18. Wachstumsbranche des Landes zu etablieren. Kernmaßnahmen sind die Tokenisierung von Zentralbankguthaben bei der Bank of Japan, die Entwicklung von Wholesale Central Bank Digital Currencies sowie die Emission von Yen-basierten Stablecoins durch Großbanken, mit Betriebsstart bis März 2027. Zudem wird die Tokenisierung realer Vermögenswerte wie Forderungen, Wertpapiere und Immobilien gefördert, um rund um die Uhr geöffnete Märkte und programmierbare Sofortabwicklungen zu ermöglichen. Autonome KI-Agenten sollen Transaktionen und Portfoliomanagement ohne menschliches Eingreifen übernehmen. Der Vorschlag sieht vor, Blockchain und KI als zentrale nationale Infrastruktur zu etablieren und plant regionale Zusammenarbeit sowie grenzüberschreitende Abwicklungen mit Yen-Stablecoins.