Schweizer Bitcoin-Initiative scheitert an Unterschriften
Die Schweizer Bitcoin-Initiative scheitert mangels Unterschriften und endet ohne Referendum.
Eine Initiative, die forderte, dass die Schweizerische Nationalbank Bitcoin als Teil ihrer Reserven hält, ist gescheitert. Die sogenannte Bitcoin-Initiative wollte die Verfassung ändern, sodass die Zentralbank Bitcoin neben Gold und Fremdwährungen halten müsste. Die Organisatoren sammelten rund 50.000 Unterschriften – nur die Hälfte der 100.000 benötigten, um ein landesweites Referendum zu starten. Befürworter argumentierten, Bitcoin könne die Abhängigkeit vom US-Dollar und Euro verringern und einen neutralen Reservewert schaffen. Die Schweizerische Nationalbank lehnte den Vorschlag ab und verwies auf Bedenken bezüglich Preisvolatilität und Liquidität von Bitcoin. Damit endet die Initiative ohne weitere Maßnahmen. Das Scheitern spiegelt die anhaltende Debatte in Europa über Kryptowährungen in Zentralbankreserven wider, obwohl einige Finanzinstitute weiterhin Blockchain-Technologie erforschen.