Indien setzt E-Rupie für Sozialleistungen und BRICS-Anbindung ein

Indien setzt E-Rupie-Pilotprojekte für Sozialleistungen ein, um Akzeptanz zu fördern. Zielgruppen sind Landwirte und Geringverdiener. Auch eine BRICS-CBDC-Anbindung zur Reduzierung der Dollar-Abhängigkeit ist geplant.

Indien treibt die Einführung seiner digitalen Zentralbankwährung, der E-Rupie, voran. Ein bedeutender Teil des 80-Milliarden-Dollar-Sozialsystems wird über rund zehn Pilotprogramme abgewickelt, die in Bundesstaaten wie Maharashtra und Gujarat laufen. Diese Programme konzentrieren sich auf die Verteilung programmierbarer Subventionen und Lebensmittelhilfen an Landwirte sowie einkommensschwache Haushalte. Die digitale Rupie wird genutzt, um gezielte Anreize zu bieten, beispielsweise bis zu 80 % Unterstützung für Bewässerungssysteme. Zahlungen können ausschließlich bei autorisierten Anbietern eingelöst werden, um Missbrauch zu verhindern. In Gujarat sollen bis Juni 7,5 Millionen Haushalte für subventionierte Lebensmittelhilfe registriert werden. Trotz dieser Initiativen bleibt die Nutzung der E-Rupie im Vergleich zur Unified Payments Interface gering. Die Reserve Bank of India prüft zudem eine Verknüpfung ihrer CBDC mit denen anderer BRICS-Staaten, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren. Die Pilotprojekte sollen Leckagen und Korruption bei Sozialleistungen verringern und einen praktischen Anwendungsfall für die E-Rupie schaffen.

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