Europas Top-Banken setzen auf Krypto dank MiCA
Europas Top-20-Banken setzen dank MiCA-Regulierung verstärkt auf Krypto-Handel und -Verwahrung. Führende Institute bieten nun Krypto-Lösungen für Privat- und Geschäftskunden an.
In den letzten vier Jahren haben europäische Banken einen bemerkenswerten Wandel im Umgang mit Kryptowährungen vollzogen. Während sie zuvor Krypto-Transaktionen blockierten, bieten die 20 größten Finanzinstitute Europas nun aktiv Krypto-Verwahr- und Handelsdienstleistungen an oder bauen diese aus. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Einführung der Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Regulierung zurückzuführen, die einen einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Aktivitäten in der EU schafft. Führende Banken wie Santander und BBVA ermöglichen inzwischen Privat- und Geschäftskunden den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen. BBVA gilt in Spanien als Vorreiter und bietet den direkten Handel mit Bitcoin und Ether über seine mobile App an. Auch andere große Institute wie Groupe BPCE, KBC, Crédit Agricole, Société Générale, Deutsche Bank, Commerzbank und DZ Bank haben umfassende Krypto-Angebote eingeführt oder entwickeln diese. Ein Konsortium aus zehn Banken bereitet zudem die Einführung eines MiCA-konformen Euro-Stablecoins vor, um die Dominanz des US-Dollars im Stablecoin-Markt herauszufordern. Das schnelle Tempo der Einführung unterstreicht den dynamischen Wandel des Sektors, getrieben durch regulatorische Klarheit, Kundennachfrage und neue Umsatzmöglichkeiten.