Revolut erhält vollständige UK-Banklizenz und erweitert Schutz
Revolut erhält eine vollständige UK-Banklizenz, bietet nun FSCS-geschützte Konten an und führt Girokonten schrittweise ein. Krypto-Handel bleibt separat und ist nicht FSCS-geschützt.
Revolut hat von der Prudential Regulation Authority eine vollständige britische Banklizenz erhalten. Damit kann das Unternehmen nun als voll autorisierte Bank agieren und seine Dienstleistungen für Millionen von Kunden ausweiten. Die Lizenz ermöglicht es Revolut, Einlagenkonten anzubieten, die durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) geschützt sind – mit einer Absicherung von bis zu £85.000 bzw. £120.000 pro berechtigtem Einleger, abhängig von der Quelle. Die Einführung von Girokonten erfolgt schrittweise, beginnend mit einer kleinen Kundengruppe und einer Ausweitung in den kommenden Wochen. Für bestehende Nutzer ändert sich zunächst nichts. Der Handel mit Kryptowährungen bleibt weiterhin über eine separate Einheit verfügbar, die nicht durch den FSCS geschützt ist. Revolut plant zudem, Milliarden in Großbritannien zu investieren und mindestens 1.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Dieser regulatorische Meilenstein markiert einen bedeutenden Schritt in Revoluts Wandel von einer Fintech-Plattform zu einer vollständig regulierten Bank und ermöglicht die Einführung weiterer traditioneller Bankprodukte wie Kredite und verbesserte Sparkonten.