Revolut beantragt erneut US-Banklizenz für Expansion
Revolut beantragt erneut eine US-Banklizenz, um das Angebot auszubauen, unabhängiger zu werden und die Expansion durch einen neuen US-Chef voranzutreiben.
Revolut, ein in London ansässiges Fintech-Unternehmen mit einer Bewertung von rund 75 Milliarden US-Dollar, hat erneut Anträge beim Office of the Comptroller of the Currency und der Federal Deposit Insurance Corporation für eine US-Banklizenz gestellt. Der erste Versuch im Jahr 2021 war gescheitert, und der Weg über eine Übernahme wurde wegen der Komplexität physischer Filialnetze aufgegeben. Mit einer de-novo-Lizenz könnte Revolut als voll lizenzierte US-Bank agieren, direkten Zugang zu Zahlungssystemen wie Fedwire und ACH erhalten und neue Produkte wie Kreditkarten, Privatkredite sowie erweiterte Einlagenangebote einführen. Dies würde die Abhängigkeit von Partnerbanken verringern und die regulatorische Aufsicht verbessern. Zudem plant Revolut eine engere Integration von Fiat-, Karten-, Spar- und Krypto-Services. Die Ernennung eines neuen US-Chefs unterstreicht das Engagement für die Expansion im wettbewerbsintensiven US-Markt.