Barclays prüft Blockchain-Plattform für Zahlungen

Barclays prüft eine Blockchain-Plattform für Zahlungen und tokenisierte Einlagen. Gespräche mit Anbietern laufen, Partnerauswahl ist geplant. Die Initiative spiegelt den Branchentrend zu digitalen Assets wider.

Barclays prüft aktiv die Entwicklung einer Blockchain-basierten Plattform, um Zahlungs- und Einlagensysteme zu modernisieren. Die Bank befindet sich in Gesprächen mit Technologieanbietern und plant, bereits im April Partner auszuwählen. Die Initiative könnte die Integration von Stablecoins und tokenisierten Einlagen umfassen und markiert einen Wandel von Vorsicht hin zu aktiven Investitionen in digitale Finanzinfrastrukturen. Barclays reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Branchenakteuren ein, die Distributed-Ledger-Technologie übernehmen. Kürzlich investierte Barclays in ein US-Unternehmen, das sich auf globales Clearing für tokenisierte Einlagen und regulierte Stablecoins spezialisiert hat. Diese Bemühungen sind Teil eines Branchentrends, Blockchain für mehr Interoperabilität und die Integration digitaler Wallets neben traditionellen Konten zu nutzen. Die Erkundung befindet sich noch in einem frühen Stadium, doch das Tempo steigt angesichts des wachsenden Stablecoin-Transaktionsvolumens und Prognosen, die bis 2030 eine deutliche Ausweitung globaler Zahlungen erwarten lassen.

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