Bank of England startet Blockchain-Labor mit Chainlink

Die Bank of England testet mit Chainlink sechs Monate lang blockchain-basierte Abwicklung zwischen Zentralbankgeld und tokenisierten Assets.

Die Bank of England hat das Synchronisation Lab ins Leben gerufen, eine sechsmonatige Initiative zur Erprobung blockchain-basierter Abwicklungstools. Im Fokus steht dabei das dezentrale Oracle-Netzwerk von Chainlink, das gemeinsam mit der Infrastruktur der Zentralbank getestet wird. Im Rahmen von Project Meridian vereint das Programm 18 Technologie- und Finanzorganisationen, um neue Modelle für die synchronisierte Abwicklung zwischen Zentralbankgeld und tokenisierten Vermögenswerten auf Distributed Ledgers zu erforschen. Chainlink soll dezentrale Lösungen demonstrieren, um Sterling-Guthaben mit digital ausgegebenen Wertpapieren zu verknüpfen, Smart Contracts mit Echtzeitdaten zu versorgen und atomare Abwicklungen für Anwendungsfälle wie Devisen, Anleihen und Sicherheiten zu ermöglichen. Das Lab bietet eine simulierte Umgebung, in der Teilnehmer fortschrittliche Abwicklungsprozesse testen und Geschäftsmodelle analysieren können. Die Initiative ist experimentell, involviert keine echten Gelder und stellt keine regulatorische Genehmigung dar, markiert jedoch einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der britischen Finanzmarktinfrastruktur.

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