UBS prüft Krypto-Zugang für Privatkunden
UBS plant, Privatkunden schrittweise Zugang zu Kryptowährungen zu bieten und baut dafür eine digitale Infrastruktur auf, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.
Die UBS Group AG, die fast 7 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten verwaltet, prüft, einzelnen Kunden – darunter Privat- und vermögende Anleger – Zugang zu Kryptowährungen zu ermöglichen. Dafür entwickelt die Bank eine digitale Infrastruktur, um Angebote wie Krypto-Zugang für Privatkunden und tokenisierte Einlagenlösungen für Firmenkunden zu unterstützen. UBS verfolgt dabei einen vorsichtigen „Fast Follower“-Ansatz, statt als First Mover in der Blockchain-Technologie aufzutreten. Ziel ist es, bestehende Dienstleistungen zu ergänzen und eine verantwortungsvolle Integration digitaler Vermögenswerte sicherzustellen. Der Ausbau des digitalen Angebots soll in den nächsten drei bis fünf Jahren schrittweise erfolgen, mit Fokus auf Risikomanagement und regulatorische Compliance. Zudem prüft UBS potenzielle Partner für eine Digital-Asset-Plattform und reagiert damit auf die wachsende Kundennachfrage nach Krypto-Exposure. Dieser Schritt steht im Einklang mit einem breiteren Trend im Finanzsektor, da immer mehr Großbanken digitale Asset-Services erkunden.