Coinbase kritisiert australische Banken wegen Debanking
Coinbase kritisiert Australiens Großbanken für systematisches Debanking von Krypto-Firmen. Kontoschließungen und Transaktionssperren bedrohen Wettbewerb und Vertrauen.
Coinbase hat Australiens Großbanken öffentlich vorgeworfen, systematisch den Zugang zu Finanzdienstleistungen für Krypto- und Fintech-Unternehmen einzuschränken – eine Praxis, die als „Debanking“ bekannt ist. In Stellungnahmen gegenüber Bundesuntersuchungen und parlamentarischen Ausschüssen behauptet Coinbase, dass Banken Konten schließen und Transaktionen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten blockieren. Als Begründung werden Geldwäschevorschriften und Betrugsprävention angeführt. Coinbase argumentiert, dass diese Maßnahmen zu einem festen Bestandteil der australischen Finanzlandschaft geworden sind. Sie treffen legitime Unternehmen unverhältnismäßig hart und untergraben sowohl den Wettbewerb als auch das Vertrauen in die Wirtschaft. Berichten zufolge wurden bis zu 60 % der Fintech-Firmen von Bankdienstleistungen ausgeschlossen, wobei die „Big Four“ – Commonwealth Bank, Westpac, ANZ und National Australia Bank – besonders genannt werden. Der Mangel an Transparenz und klaren Vorgaben für diese Einschränkungen schafft erhebliche operative Herausforderungen für Krypto-Unternehmen und erschwert es Privatanlegern, Gelder frei zu bewegen. Angesichts bevorstehender regulatorischer Änderungen fordert Coinbase Reformen, um einen fairen Zugang zu Bankdienstleistungen für den Digital-Asset-Sektor sicherzustellen.