Revolut beantragt nationale US-Banklizenz für Expansion
Revolut verzichtet auf die Übernahme einer US-Bank und beantragt stattdessen eine nationale Banklizenz, um digitale und Krypto-Dienste in den USA effizienter auszubauen.
Revolut, ein britisches Fintech-Unternehmen, hat seine Pläne zur Übernahme einer US-Bank aufgegeben. Stattdessen bereitet es nun einen direkten Antrag auf eine nationale Banklizenz beim Office of the Comptroller of the Currency (OCC) vor. Dieser Strategiewechsel soll einen schnelleren und effizienteren Genehmigungsprozess ermöglichen, der besser zu Revoluts digitalem Geschäftsmodell und globalen Expansionszielen passt. Ursprünglich wollte Revolut durch die Übernahme einer US-Bank landesweite Kreditvergaberechte erhalten. Der Prozess erwies sich jedoch als zu komplex, unter anderem wegen regulatorischer Hürden, veralteter IT-Systeme und Anforderungen an physische Filialen, die der Flexibilität des Unternehmens widersprachen. Mit dem Antrag auf eine De-novo-Lizenz will Revolut künftig in allen 50 Bundesstaaten unter einem einheitlichen föderalen Rahmen agieren. So kann das Unternehmen die Notwendigkeit einzelner bundesstaatlicher Lizenzen umgehen und seine Position im US-Markt, insbesondere für integrierte Bank- und Krypto-Dienste, stärken.