Russland und USA erwägen Atomstrom für Bitcoin-Mining – Ukraine außen vor

Russland und die USA diskutieren über die gemeinsame Verwaltung des Kernkraftwerks Saporischschja und die Nutzung seines Stroms für Bitcoin-Mining. Die Ukraine ist offenbar ausgeschlossen, ein Abkommen gibt es nicht.

Russland und die USA führen Berichten zufolge Gespräche über die zukünftige Verwaltung des Kernkraftwerks Saporischschja, wobei die Nutzung des Stroms für Bitcoin- oder Kryptowährungs-Mining als zentrales Thema gilt. Russische Medien berichten, dass US-Vertreter Interesse an der Nutzung überschüssiger Elektrizität aus dem Kraftwerk für Krypto-Mining gezeigt haben. Diese Gespräche schließen offenbar die Ukraine aus, obwohl das Kraftwerk auf ukrainischem Territorium liegt und seit März 2022 unter russischer Kontrolle steht. Ukrainische Offizielle haben keine Beteiligung bestätigt und lehnen Vereinbarungen ab, die die Ukraine umgehen. Das Kraftwerk, Europas größte Atomanlage, speist derzeit keinen Strom ins Netz ein und befindet sich im Sicherheitsmodus. Russische Offizielle zeigen sich offen für eine gemeinsame Verwaltung mit den USA, aber formelle Abkommen oder Pilotprojekte wurden nicht angekündigt. Die Gespräche verdeutlichen die Schnittstelle von Energieinfrastruktur, Geopolitik und digitalen Assets, wobei Atomstrom für Bitcoin-Mining als potenzielle industrielle Nutzung betrachtet wird. Internationale Organisationen beobachten die Lage weiterhin und betonen rechtliche sowie sicherheitstechnische Bedenken.

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