Iran setzt auf Krypto für internationalen Handel

Iran erlaubt Unternehmen Bitcoin und Tether für Auslandszahlungen. 2025 erreichten Krypto-Transaktionen 10 Mrd. USD, trotz eingefrorener Assets durch US-Behörden.

Der Iran hat seine Devisenkontrollen gelockert und erlaubt Unternehmen nun, Kryptowährungen wie Bitcoin und Tether (USDT) für grenzüberschreitende Zahlungen zu nutzen. Dieser Schritt folgt auf verschärfte US-Sanktionen und finanzielle Blockaden, die traditionelle internationale Zahlungen erschweren. Exporteure und Importeure können internationale Handelsgeschäfte jetzt über inländische Krypto-Börsen abwickeln und so offizielle Währungskanäle umgehen. Im Jahr 2025 wurden etwa 10 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen durch den Iran transferiert. Das Land macht zudem rund 4,5 % der weltweiten Bitcoin-Mining-Aktivitäten aus. US-Behörden und ihre Verbündeten haben über 1 Milliarde US-Dollar an iranisch verbundenen Krypto-Assets eingefroren oder blockiert. Tether demonstrierte dabei seine Fähigkeit, Vermögenswerte auf Blockchains einzufrieren. Die Zentralbank hat laut Berichten die Überwachung des Geldflusses eingestellt, was den Handel auf offenen Märkten erleichtert. Diese Normalisierung von Krypto-Zahlungen dürfte die Liquidität und das Transaktionsvolumen im Iran steigern und Unternehmen trotz anhaltender Sanktionen alternative Kanäle für den globalen Handel bieten.

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