EZB-Umfrage: Krypto-Zahlungen im Euroraum selten

EZB-Umfrage: Nur 0,2 % der Online-Unternehmen im Euroraum akzeptieren Krypto. Bargeld und mobile Zahlungen dominieren, Krypto bleibt marginal.

Eine aktuelle Umfrage der Europäischen Zentralbank unter 8.205 Unternehmen in 21 Ländern des Euroraums zeigt, dass Krypto-Assets und Stablecoins als Zahlungsoptionen weiterhin eine Randerscheinung bleiben. Lediglich 0,2 % der Unternehmen, die Waren und Dienstleistungen online verkaufen, akzeptieren Kryptowährungen. An physischen Verkaufsstellen lag die Akzeptanz sowohl 2024 als auch 2026 unter 1 %. Im Gegensatz dazu stieg die Akzeptanz von Bargeld von 90 % auf 92 %. Mobile Zahlungen an physischen Standorten verzeichneten einen deutlichen Anstieg von 36 % im Jahr 2024 auf 68 % im Jahr 2026. Auch die Nutzung physischer Karten nahm leicht zu, während Bankschecks weniger genutzt wurden. Verbraucherpräferenzen, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit waren die Hauptfaktoren bei der Wahl der Zahlungsmethode. Die Umfrage, durchgeführt von Ipsos zwischen Februar und April, umfasste Sektoren wie Einzelhandel, Gastgewerbe und Unterhaltung. Die Ergebnisse zeigen, dass Krypto trotz des Wachstums digitaler Zahlungen im Euroraum weiterhin marginal bleibt.

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